RATGEBER ROLLSTUHLTAXI

Faltrollstuhl, E-Rollstuhl oder Scooter passend einplanen

Welches Fahrzeug für eine Rollstuhlfahrt sinnvoll ist, hängt vom Hilfsmittel ab. Dieser Ratgeber zeigt, welche Angaben dem Fahrdienst helfen, Platz und Sicherung richtig einzuplanen, damit die Fahrt ruhig und ohne Umwege verläuft.

ERSTE EINSCHÄTZUNG

Warum die Art des Rollstuhls über das Fahrzeug entscheidet

Ein Faltrollstuhl, ein elektrischer Rollstuhl und ein Elektroscooter unterscheiden sich deutlich in Gewicht, Maßen und Wendigkeit. Diese Angaben entscheiden, ob ein normaler Pkw genügt oder ob ein größeres Fahrzeug mit Rampe sinnvoll ist.

Teilen Sie dem Fahrdienst schon bei der Anfrage mit, um welche Art Rollstuhl es geht. So lässt sich früh prüfen, wie das Hilfsmittel verladen und gesichert wird und wie viel Zeit die Abholung braucht.

Hilfreich ist auch die Frage, ob die fahrende Person kurz stehen oder sich umsetzen kann. Daraus ergibt sich, ob ein Umstieg auf den Autositz infrage kommt oder ob die Fahrt im Rollstuhl erfolgen soll.

Rollstuhl wird vor der Fahrt sicher verladen

FALTROLLSTUHL

Der Faltrollstuhl ist am flexibelsten

Ein handbetriebener Faltrollstuhl lässt sich meist zusammenklappen und im Kofferraum verstauen. Dadurch reicht für viele Fahrten ein gewöhnliches Fahrzeug, sofern die fahrende Person auf den Sitz umsteigen kann.

Nennen Sie, ob ein Umstieg auf den Autositz möglich ist oder ob während der Fahrt im Rollstuhl verblieben werden soll. Danach richtet sich, welches Fahrzeug der Fahrdienst einplant.

Ein zusammengeklappter Faltrollstuhl passt in viele Kofferräume. Reisen zusätzlich Begleitung oder Gepäck mit, sollten Sie das angeben, damit der Platz insgesamt ausreicht.

Ist das Umsteigen beschwerlich, kann auch bei einem Faltrollstuhl ein Fahrzeug mit Rampe sinnvoll sein. Der Fahrdienst schlägt Ihnen die bequemere Lösung vor, sobald die Angaben vorliegen.

E-ROLLSTUHL UND SCOOTER

Elektrische Hilfsmittel brauchen mehr Platz

Elektrische Rollstühle und Scooter sind schwerer und lassen sich nicht zusammenklappen. Für sie wird ein Fahrzeug mit Rampe oder Hebelift und einem gesicherten Stellplatz benötigt.

Geben Sie nach Möglichkeit Länge, Breite und Gewicht des Hilfsmittels an. So kann der Fahrdienst prüfen, ob die Rampe und der Innenraum passen und ob eine Begleitperson sinnvoll ist.

Elektroscooter sind oft länger als ein Rollstuhl und wenden anders. Ein Foto oder die Modellbezeichnung hilft dem Fahrdienst, die passende Lösung schon vor der Fahrt festzulegen.

SICHERUNG

So wird der Rollstuhl während der Fahrt gesichert

Bleibt die Person während der Fahrt im Rollstuhl sitzen, wird das Hilfsmittel mit einem geeigneten Rückhaltesystem fixiert und zusätzlich ein Beckengurt angelegt. Das sorgt für einen sicheren Halt auf der gesamten Strecke.

Fragen Sie bei besonderen Modellen vorab nach, ob die Sicherung möglich ist. Je genauer die Angaben sind, desto zuverlässiger lässt sich die Fahrt vorbereiten.

Auch für eine Begleitperson ist ein eigener gesicherter Sitzplatz vorgesehen. Nennen Sie die Personenzahl, damit alle Plätze und die Sicherung im Voraus geplant werden können.

Rollstuhlplatz im Fahrzeug mit Sicherung

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Diese Angaben entscheiden über das Fahrzeug

Entscheidend sind die Art des Rollstuhls, die Frage nach einem Umstieg, die Maße bei elektrischen Hilfsmitteln und die Personenzahl. Mit diesen vier Angaben lässt sich das passende Fahrzeug fast immer sicher bestimmen.

Alles Weitere wie Gepäck, Begleitung oder eine gewünschte Rückfahrt ergänzt die Planung. Je vollständiger das Bild ist, desto ruhiger verläuft die Fahrt vom Einstieg bis zum Ziel.

Sind Sie unsicher, welche Angaben wichtig sind, nennen Sie einfach den Anlass und das Hilfsmittel. Den Rest fragt der Fahrdienst gezielt ab und schlägt das passende Fahrzeug vor.

ZEIT EINPLANEN

Für Verladen und Sicherung Zeit einplanen

Das Verladen eines Rollstuhls und das Anlegen der Sicherung brauchen ein paar Minuten mehr als ein gewöhnlicher Einstieg. Diese Zeit sollte bei der Abholung eingeplant werden, damit kein Druck entsteht.

Bei festen Terminen an Klinik, Praxis oder Flughafen lohnt sich ein kleiner Zeitpuffer. So bleibt der Ablauf auch dann ruhig, wenn der Weg vom Fahrzeug bis zum Eingang etwas länger ist.

Planen Sie die Zeit lieber großzügig als zu knapp. Ein paar Minuten Reserve nehmen den Druck und sorgen dafür, dass Einstieg und Sicherung in Ruhe erfolgen können.

HÄUFIGE FRAGEN

Kurze Antworten zur Fahrzeugwahl

Woher weiß ich, welches Fahrzeug passt?

Nennen Sie die Art des Rollstuhls und ob ein Umstieg möglich ist. Der Fahrdienst schlägt dann das passende Fahrzeug vor.

Kann ich im Rollstuhl sitzen bleiben?

Ja, wenn ein Fahrzeug mit Rampe und Sicherung eingeplant ist. Teilen Sie diesen Wunsch bei der Anfrage mit.

Werden auch schwere E-Rollstühle mitgenommen?

Mit Angabe von Maßen und Gewicht prüft der Fahrdienst, ob Rampe und Stellplatz passen, und bestätigt die Fahrt.

Ist eine Begleitperson nötig?

Das hängt vom Hilfsmittel und vom Unterstützungsbedarf ab. Geben Sie die Personenzahl an, dann wird die Kapazität geprüft.

MEHR AUS UNSEREM RATGEBER

Diese Beiträge passen dazu

RATGEBER ROLLSTUHLTAXI

Ihr passendes Fahrzeug jetzt abstimmen

Nennen Sie uns die Art des Rollstuhls, die Strecke und den Termin. Wir prüfen Platz und Sicherung und melden uns mit einer klaren Rückmeldung.

0160 33 77 333Anfrage senden

Zur Leistungsseite Rollstuhltaxi